Jeder kennt sicherlich die eine oder andere Geschichte eines «Hero», eines Helden, sei es Henry Walton Jones aus «Indiana Jones», Han Solo aus «Star Wars» oder Frodo Beutlin aus der Saga «Herr der Ringe». Diese Figuren haben alle eine Gemeinsamkeit: die sogenannte «hero journey». Ich bin zwar kein «Hero», die Reise welche ich die letzten 9 Monate erleben durfte, scheint jedoch einige Ähnlichkeiten mit der Hero’s Journey zu haben.

«The Hero gets a mission»

Jeden Tag erscheint eine Vielzahl von Büchern zu allen möglichen Themen. Man braucht nur in die Kindle-Bibliothek reinzuschauen um festzustellen, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Selber ein Buch zu schreiben ist jedoch eine ganz andere Angelegenheit. Und trotzdem hege ich schon seit geraumer Zeit den Traum, selber eines zu schreiben.

Das Thema #digitaleTransformation beschäftigt mich schon seit langer Zeit. Es verstreicht kein Tag, ohne dass man darüber lesen kann. Eine Vielzahl von Seminaren und Veranstaltungen versucht einem mehr oder weniger interessierten Publikum dieses Thema näherzubringen. Im Kontakt mit Unternehmern beispielsweise aus dem KMU-Umfeld kann man zur Kenntnis nehmen, dass eine gewisse Verunsicherung herrscht. Es ist nicht immer klar was alle diese Ausdrücke und Technologien bedeuten, geschweige denn was deren Einfluss auf das Unternehmen sein könnte. Auch der Dringlichkeitsgrad wird nicht überall gleich eingeschätzt.

Auch In Gesprächen mit Freunden und Bekannten ist die digitale Transformation immer wieder ein Thema und so ist es nicht verwunderlich, dass diese mich dazu gedrängt haben, meine Gedanken aufzuschreiben und zu publizieren.

Als Hero fühlte ich mich in diesem Augenblick überhaupt nicht. Den Traum ein Buch zu schreiben, kann man ja haben. Es ist aber eine ganz andere Sache es auch zu tun.

«Rejection of the challenge – Appointment of the Sage – Cross into the Unfamiliar»

Die ersten Fragen waren natürlich sofort da: «Kannst du das?». «Was willst du denn überhaupt schreiben?». «Wird das überhaupt jemand lesen?». «Wo soll ich anfangen?». Fragen über Fragen.

Je mehr ich mir Gedanken machte, desto mehr neue Fragen kamen auf. Doch zeigte sich schon bald, dass es durchaus möglich ist diesen Traum zu verwirklichen, wenn man das Thema eingrenzt und ausrichtet auf eine spezifische Zielgruppe.

Also gab ich mir innerlich einen Ruck und entschied ein Buch zu schreiben und zu beschreiben, wie man diese digitale Herausforderung erfolgreich bewältigen kann, ohne sich von Ängsten und Bedenken einschüchtern zu lassen: Eine Art «Mission possible».

«Map the Road of Challenges»

Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, wenn ich alle Erlebnisse, inneren Kämpfe und Zweifel auflisten würde. Am Anfang stand ich vor einem leeren weissen Blatt Papier – bildlich gesprochen. Die Wahl der Inhalte, die Storyline war die grosse Herausforderung. So Vieles gäbe es über digitale Transformation zu schreiben. Wo aber beginnen und wo aufhören?

Die Wahl des geeigneten Schreibwerkzeuges entdeckte ich durch ein Gespräch mit einem Kollegen, welcher Science-Fiction-Romane schreibt. Scrivener heisst diese Software. Sie macht das Schreiben zu einem strukturierten und erlebnisreichen Prozess. Ich kann es nur bestens weiterempfehlen. Besonders bemerkenswert an dieser Software ist die Tatsache, dass es nicht nur Templates für viele Schreibinhalte liefert, beispielsweise für Non-Fictional-Bücher, Scenarien usw., sondern auf mehreren Geräten (Tablet bis zum Laptop) nutzbar ist. Man kann einfach kapitelweise schreiben und am Schluss wird das Buch «kompiliert» in dem Outputformat, welches man benötigt (Paperback oder eBook).

Also machte ich mich auf den Weg mein leeres weisses Blatt Papier mit Inhalten zu füllen.

Eine interessante Etappe auf dieser Reise waren die Interviews, welche ich mit einigen Unternehmen und Persönlichkeiten geführt habe und mit ihnen die spezifischen Herausforderungen diskutierte, welche die digitale Transformation für sie darstellte. Eine bereichernde, inspirierende und motivierende Phase. Auch die Recherche-Phase war eine Herausforderung für sich. Ich habe unzählige Bücher gelesen und habe auch einige Veranstaltungen besucht, bis ich dann schlussendlich die Storyline festgelegt und die geplanten Kapitel mit inhaltlichen Stichworten versehen hatte.

Wie sollte ich vorgehen, um in einem bestimmten Zeitraum zum Ziel zu gelangen? Sollte ich jeden Tag schreiben? Sollte ich zwei Wochen «auf die Insel gehen» und das Buch in einem Zug schreiben, wie es ein anderer Autor getan hat? Ich habe zuerst versucht jeden Tag 2-3 Stunden, abends nach der Arbeit, zu schreiben. Dies hat sich jedoch als schwierig erwiesen, denn es brauchte jedes Mal einige Zeit bis ich den «Flow» wieder gefunden hatte. Also kein brauchbarer Weg. Schlussendlich habe ich mich entschieden zwei Tage in der Woche dafür zu reservieren: Freitag und Sonntag. Das funktionierte für mich bestens.

«The Final Challenge»

Ein spezieller Moment ist dann erreicht, wenn das Buch fertig erstellt ist und man sich Gedanken zum Thema Lektorat macht. Ist der Inhalt den Erwartungen entsprechend? Versteht ein Leser was ich erzählen wollte? Muss ich noch einen Plagiats-Check durchführen? Wer kann mich unterstützen? Wieder Fragen um Fragen….

In diesen Momenten habe ich einmal mehr entdeckt, dass ich liebe Freunde und Menschen um mich herum habe, welche sich sofort bereit erklärten, das Buch zu lesen und zu kommentieren. Mit dem Lektorat begann aber erst die Arbeit. Rechtschreibefehler korrigieren, Verständlichkeit des Textes überdenken bis hin zum teilweise Neu-Strukturieren der Reihenfolge.

Auch die Verlagsfrage ist inzwischen geklärt, nachdem Diskussionen mit mehreren Verlagen geführt wurden. Aber dazu später mehr….

Das Cover ist erstellt, das Buch ist geschrieben und die 2. Runde Lektorat/Korrekturen kurz vor dem Abschluss. Es ist fast geschafft!

«Mission (im)possible – Erfolgreiche Bewältigung der digitalen Transformation für KMUs» zeigt einen Weg auf, wie das Thema angegangen werden kann. Viele pragmatische, in der Praxis erprobte Vorgehensweisen und Werkzeuge zeigen einen Weg auf, die diese Transformation zur «Mission possible» werden kann.

Ich freue mich nun auf die nächsten Schritte…

Interesse geweckt? Lust mehr darüber zu erfahren?

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Es besteht auch die Möglichkeit eines unverbindlichen Gesprächs zum Thema «digitale Transformation».
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