Es vergeht kein Tag ohne dass über #digitaleTransformation geschrieben oder gesprochen wird. Die benutzten Headlines können unterschiedlicher nicht sein. Die Luzernerzeitung sprach von «die Angst vor dem Uber-Angebot». Die Handelszeitung schrieb über «Kritik an der Zusammenarbeit von SBB und Post mit Uber». Die Solothurnerzeitung schrieb einen Artikel über «Die Online-Plattform Airbnb wächst und bedroht das klassische Hotelgeschäft». In einem Beitrag der Aargauerzeitung vom November 2016 kann man sogar die folgende Passage nachlesen: «…Schließlich könnte alles wieder nur ein Hype sein, wie die Tech-Hysterie, die als Dot-Com-Hype gegen Ende des alten Jahrtausends die Börsen vor sich hertrieb und zu Beginn des neuen schon wieder vorbei war».

Erstaunlich ist jedoch die Feststellung, dass in den USA über die digitale Transformation als Chance kommuniziert wird, während in Europa bislang eher von Risiken gesprochen wird. Das erinnert mich stark ein die X-days 2016, wo ein Keynote-Speaker folgende Aussage machte:

«USA befasst sich mit Innovation, Asien kopiert alles was möglich ist und Europa beschäftigt sich mit Regulierungsdiskussionen»

Wenn es um die digitale Transformation respektive Revolution geht, haben die USA die Nase vorn und Europa scheint mehr oder weniger hinterherzurennen.

Amerikaner sind grundsätzlich optimistisch, Europäer machen sich Sorgen

Diskussionen welche ich mit einigen Unternehmern aus dem KMU-Umfeld geführt habe lassen zwar erkennen, dass immer mehr Führungskräfte sich bewusst sind, dass ihr Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen an die laufende gesellschaftliche Entwicklung anpassen müssen. Aber während einige die Situation optimistisch und selbstbewusst einstufen, macht sich eine große Zahl immer noch Sorgen, kämpft mit Verunsicherung und befürchtet, dass die digitale Transformation ihn zwingen wird Mitarbeitende zu entlassen.

Dies wirkt sich auch auf die Mitarbeitenden aus; die Verunsicherung steigt.

Das ist natürlich kein Wunder, wenn schon die Chefs nicht an die Zukunft glauben und die Meinung vertreten, dass die eigenen Mitarbeiter nicht ausreichend qualifiziert seien.

In den USA sieht das Bild allem Anschein nach ganz anders aus. Eine wachsende Zahl von Unternehmern ist überzeugt, dass die digitale Transformation neue Arbeitsplätze schaffen wird und sind überzeugt, dass ihre Mitarbeitenden die notwendigen Skills für diese Transformation mitbringen. Sie rechnen auch damit dass sich die ersten positiven Effekte der digitalen Transformation innerhalb der nächsten 12 Monate in der Bilanz bemerkbar machen werden.

Größtes Problem: Wissen über die wirklichen Anliegen der Kunden

Es ist immer noch erstaunlich – 20 Jahre nach dem Aufkommen von CRM als Management-Ansatz – dass sich viele Unternehmen immer noch nicht intensiver mit der Frage beschäftigen «Was wollen eigentlich meine Kunden?». Product-Leadership steht immer noch stark im Vordergrund des unternehmerischen Handelns. Die digitale Transformation setzt voraus, dass der Blickwinkel des Unternehmens komplett ändert: Jetzt müssen die Geschäftsfelder sich stärker den Wünschen der Konsumenten/Kunden anpassen.

Kundenservice und Kundenzufriedenheit/-freundlichkeit stehen in den USA bereits seit Jahren in jeder Unternehmensphilosophie an erster Stelle. In Europa scheint eher die Technik im Vordergrund zu sein. Intuitives Handling, problemloser Zugang zum Unternehmen und Erreichbarkeit der Dienstleistungen rund um die Uhr sind die Schlüsselerfolgskomponenten der Zukunft. Produkte und Dienstleistungen sind austauschbar, die Qualität der Kundenerfahrung/-beziehung jedoch weniger.

So entwickeln Sie die Ihre Digitalstrategie

 

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